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Der Kulturrat NRW kritisiert, dass die Kultur ihre herausgehobene Stellung in der Organisation der Landesregierung verliert.
Die Argumentation die Position der Kultur werde dadurch besonders durchsetzungsstark, dass Herr Grosse-Brockhoff gleichzeitig die Staatskanzlei leitet entfällt nun. Sie kann nicht als Begründung dienen, ein eigenes Kulturministerium für überflüssig zu erklären.
Der Vorsitzende Gerhart R. Baum betont, dass angesichts der Bedeutung, die die Landesregierung der Kulturpolitik gibt, jetzt die Einrichtung eines eigenen Ministeriums im größten Bundesland notwendig ist.
Köln, 06.07.2006
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