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In der Landespressekonferenz am 23. Februar 2010 legen Gerhart R. Baum (Vorsitzender) und Reinhard Knoll (stellv. Vorsitzender), vom Kulturrat den Fragekatalog für die Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2010 vor. Der Kulturrat NRW, ein Zusammenschluss von Verbänden, die Kunst- und Kulturschaffenden aus allen Sparten vertreten, wird die Ergebnisse Anfang April veröffentlichen und in seine Beratungen einbeziehen.
Schon im Dezember letzten Jahres hat sich der Kulturrat mit dem Aufruf zum Schutz der Kultur zu den besorgniserregenden Entwicklungen in den Kommunen geäußert. In den Prüfsteinen spiegelt sich die Sorge um die Auswirkungen der Finanzkrise vor allem der Kommunen auf das Kultur¬leben, aber auch um die nach wie vor mangelhaften Rahmenbedingungen für das Schaffen der freien Künstler- und Musiker¬szenen und um die notwendige Unterstützung von vereins¬getragener Kultur in NRW.
Dabei werden Fragen zu Themenbereichen wie dem Stellenwert von Kultur und kultureller Vielfalt in NRW vor dem Hintergrund der entsprechenden UNESCO-Konvention, der Entbürokratisierung und Vereinfachung des Zuwendungsrechts, der Verbesserung von Rahmenbedingungen kultureller Arbeit, einem Innovationsprogramm Kultur, der Arbeits- und Sozialrecht¬lichen Situation im Kunst- und Kulturbereich und dem Stellenwert der Kulturwirtschaft gestellt. Weitere wichtige gesellschaftspolitische Bereiche, wie die Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements, die Förderung von Frauen in Kunst und Kultur, Kulturelle Bildung und die Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund werden ebenso behandelt, wie spartenspezifische Fragestellungen.
Der Fragenkatalog kann beim Kulturrat NRW per mail angefordert werden (kulturrat-nrw@sk-kultur.de) und steht auf der Internetseite.
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